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30/05/2012
No 7

Stierlin, Robert

geboren 9.10.1926 Toulouse, gestorben 16.5.1969 Chavannes-des-Bois, von Winterthur und Schaffhausen. Sohn des Charles-Robert, Maschinenzeichners, und der Marie geb. Monod. ∞ 1949 Frieda Marbacher, Tochter des Jules, Maurers. Schulen in Genf, Collège moderne (Berufsschule), 1942-46 Mechanikerlehre. S. war Vorarbeiter bei Derendinger und ab 1955 Angestellter beim CERN, wo er Werkstattleiter wurde. 1946 baute er das Leichtflugzeug Pou-du-ciel. Ab 1948 widmete er sich dem Bau einplätziger Helikopter mit zweiblättrigem Rotor für den Privatgebrauch und verbesserte den Rotor mit Stabilisierungsbalken. S. konstruierte fünf versch. Helikopter, die alle mit Neuerungen ausgestattet waren. Drei davon waren immatrikuliert. Das Modell Merlin wurde 1954 und ein kostengünstiger Sporthelikopter, der im Verkehrsmuseum in Luzern ausgestellt ist, 1965 in Frankreich prämiert. Für einen seiner Helikopter arbeitete er mit der Genfer Ingenieurschule zusammen. S. starb bei einem Absturz mit einem von ihm entworfenen Zweiplätzer.


Literatur
– J.-C. Cailliez, «Robert S., pionnier suisse de l'hélicoptère», in Helico revue 43, 1999, 56-59; 44, 2000, 52-55; 45, 2000, 51-53

Autorin/Autor: Jean-Claude Cailliez / PTO